Die Georgewitzer Skala www.loebaufoto.de/

Georgewitzer Skala - Alte Schanze (auch Schwedenschanze) im Jahre 980,
Gemälde von Michael Franke, Ebersbach. Freundlicherweise von Herrn Bernd Engelmann zur
Kopie bereitgestellt.

Marschall Blücher

Rittersprung-Sage

Zufahrt

Wandbild

Gemauerte Mühle

Gemauerte Mühle

Villa Hühnerglück

Zollhaus

Schwedenschanze

Furt

Gedenkstein

Löbauer Wasser

Rittersprung

Springbrunnen

Bronzeskulpturen

Am Wehr der Gemauerten Mühle 

Mühlgraben

Oppelner Mühle

Ruhender Stein

Alter Wall

Die Kanone

Steinbruch

Skala-Lied

Ansichtskarten

Verein Napoleonzeit 1813

Das Löbauer Wasser schuf zwischen Georgewitz und Oppeln ein 1,3 km langes, stellenweise bis 35 m tiefes Durchbruchtal durch das Felsgestein, das Naturschutzgebiet "Georgewitzer Skala".
Skala ist die slawische Bezeichnung für Fels.
Der bekannteste Felsen ist der sagenumwobene Rittersprung.
Das Ölgemälde (oben) zeigt die Skala mit einer Siedlung der Slaven im Jahre 980 unter Kaiser Heinrich II. Hier vorbei führte die Strada Antiqua, eine alte Sächsische Handelsstraße von Göda bei Bautzen nach Jauernick-Buschbach bei Görlitz und weiter nach Schlesien.
Die durchreisenden Händler hatten hier an der Furt ihren Wegezoll zu entrichten.
Heute heißt dieser Ort "Alte Schanze" und dieser Erdwall ragt noch immer imposant aus der Landschaft.
Rechts unterhalb der Siedlung wurde die erstmals 1425 erwähnte"Gemauerte Mühle" errichtet. Der Getreide-Mühlenbetrieb wurde nach einem räuberischen Überfall 1807 eingestellt und das Grundstück verkauft.
Im Jahre 1813 hat Marschall Gebhardt von Blücher in der Schlacht gegen Napoleon in der Gemauerten Mühle Quartier bezogen.
1819 brannte die Mühle ab -  1820 Neubau aus Stein und Ziegel. 1870 durch Löbauer Kaufmann Kühlmorgen erworben, seither Nutzung als Gaststätte.
In den Jahren nach 1950 war die Gemauerte Mühle ein beliebtes Ausflugsziel.
Kahnfahrten auf dem Löbauer Wasser waren möglich - sogar Fische schwammen in dem sauberen Wasser. 
Das änderte sich, als die Löbauer Textilbetriebe ihr chemieverseuchtes Abwasser in den Fluss einleiteten. Alles Leben im Löbauer Wasser erlosch und in der stinkenden, schäumenden Brühe, auch Kahnfahrten waren nicht mehr möglich. 1972 wurde der Kahnfahrbetrieb eingestellt und die Gaststätte musste immer wieder mit Unterbrechungen schließen.
Nach der politischen Wende im Jahre 1989 wurden die Textilbetriebe nach und nach geschlossen und der Fluss konnte sich langsam wieder erholen.


- Löbauer Landpartie -
hier finden Sie
die Georgewitzer Skala
Strada Antiqua
Wegweiser an der Gemauerten Mühle