Großschweidnitz - Sächsisches Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie u. Neurologie.
Gegründet 1902 als Königl. Sächs. Landesanstalt Großschweidnitz

Parkanlage

Caféteria (Kulturhaus)

Caféteria (Kulturhaus)

Kulturhaus - Ansichtskarte, 1974

Aufgang am Verwaltungsgebäude

Verwaltungsgebäude - Portalstein
Foto: April 2005

Verwaltungsgebäude - Ansichtskarte, 1970

Ansichtskarte, 1916

Siegelmarke

Ansichtskarte, 1921
Verlag Max Heidrich, Pfaffendorf

Ansichtskarte, 1903

Geschichtliches:
1898 wurde mit dem Bau der Königl. Sächs. Landes- Heil- und Pflegeanstalt begonnen und am 1.4.1902 eröffnet. Sie war für die Behandlung und Pflege von 524 Männern und Frauen mit heilbaren und unheilbaren Geisteskrankheiten konzipiert. In dieser ersten Bauetappe wurden 19 Häuser errichtet, die in ihrer Art der damaligen Konzeption an eine Heil- und Pflegeanstalt weit voraus waren. Bereits 10 Jahre später machte es sich erforderlich weitere 7 Gebäude zu errichten. In dieser Form ist die Anlage noch heute vorhanden.
In der Zeit des Dritten Reiches wurde die Anstalt für die Interessen der National-Sozialisten mißbraucht. 
In dieser Zeit starben hier 5717 Menschen an Mangelernährung und Medikamentenüberdosierung. 
Ein Mahnmal vor der Anstalt und eine Gedenkstätte auf dem Friedhof erinnern an die Euthanasieverbrechen der Nazis.
In der Zeit nach 1945 wurden nur geringe Veränderungen der Bausubstanz vorgenommen,
Pflege und Erhaltung stagnierten. Erst nach der politischen Wende  konnten in den 1990er Jahren umfangreiche Umstrukturierungen vorgenommen werden und die Bausubstanz erhielt ihre ursprüngliche Schönheit zurück. Heute sind Patienten und Besucher beeindruckt von der gepflegten Anlage, die keinen Krankenhauseindruck aufkommen lässt.
Literatur: Broschüre des Sächsischen Krankenhauses Großschweidnitz.

Frauen-Abteilung - Ansichtskarte, 1901

Männer-Abteilung - Ansichtskarte, 1916

Ansichtskarte, 1913
Verlag Hermann Seibt, Meissen

Ansichtskarte, 1905
Verlag von Alexander Stöcker, Löbau